Koordination der Kampagne:

Hedwig Neven DuMont Jürgen Roters Die Paten Ralph Caspers Cordula Stratmann Fatih Çevikkollu

Liebe Eltern und alle, die sich in Köln für Kinder einsetzen

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.“ So lautet das Gesetz, dem der Deutsche Bundestag nach 20 Jahren kontroverser Diskussion vor 10 Jahren zugestimmt und damit eine wichtige gesellschaftliche Vorgabe formuliert hat. Kinder brauchen Liebe und Achtung.

Kinder, die Gewalt erfahren haben, geben sie später als Erwachsene nicht selten an ihre Töchter und Söhne weiter.

Als Kölner Bündnis für eine gewaltfreie Erziehung haben sich damals viele Kölner Einrichtungen der Jugendhilfe zusammengetan, um Sie zu informieren und Sie dabei zu unterstützen, auch in schwierigen Situationen mit Kindern die Ruhe zu bewahren. Gern habe ich bereits vor 10 Jahren die Schirmherrschaft über die Aktionen und Veranstaltungen dieses Bündnisses übernommen.

Nun gibt es eine neue Kampagne, um an das Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung zu erinnern. Noch immer ist Erziehung ohne Gewalt in vielen Familien nicht selbstverständlich, noch immer wissen viele Eltern oder andere Erwachsene nicht, wie Konflikte mit Kindern anders gelöst werden können und vor allem: mehr als zuvor leben viele Kinder und Eltern in schwierigen Verhältnissen, die es schwer machen, ruhig und gelassen zu sein.

In verschiedenen Veranstaltungen rund um das Thema soll Eltern die Möglichkeit geboten werden, sich mit Fachleuten über Fragen und Probleme aus ihrem Alltag zu unterhalten und sich Ratschläge und Tipps zu holen, welche Möglichkeiten respektvollen Umgangs es gibt und Grenzen zu setzen ohne Gewalt. Außerdem möchten sich die verschiedenen Einrichtungen bei Ihnen als Ansprechpartner vorstellen.
Die Schirmherrschaft über die Veranstaltungen der diesjährigen Kampagne habe ich gern wieder übernommen und lade Sie herzlich zur Teilnahme ein.

Wir hoffen, gemeinsam das Ziel einer gewaltfreien Erziehung in unserer Stadt und der Freude am Kindsein und am Leben mit Kindern zu befördern.

Hedwig Neven DuMont